Login in das WordPress-Backend

Nachdem du WordPress eingerichtet hast, kannst du dich zum ersten Mal im Backend deiner Webseite einloggen. Du erreichst das WordPress-Backend über die Eingabe deiner Domain mit dem anschließenden Zusatz /wp-admin –> also: http://deine-domain.de/wp-admin

Es erscheint folgendes Fenster, in dem du die entsprechenden Daten eingeben musst, um dich einzuloggen:

Login-WordPress

Anschließend befindest du dich zum ersten Mal im WordPress-Backend deiner Webseite. Du solltest nun ein ähnliches Bild wie folgendes sehen:

Erster-Blick-auf-das-Wordpress-Backend

Um zur normalen Ansicht deiner Webseite zu wechseln, klickst du links oben einfach auf den Namen deiner Webseite:

Zur normalen Ansicht wechseln

Deine Webseite wird aber noch ziemlich leer aussehen, in etwa so:

Leere-Wordpress-Installation

Um wieder zurück zum WordPress-Backend zu wechseln, klickst du wieder links oben auf den Namen deiner Domain:

Zur-Wordpress-Backend-Ansicht-Wechseln

Nun können wir uns zunächst mit dem Menü und den wichtigsten Eigenschaften des WordPress-Backends beschäftigen.

Das WordPress-Backend Menü

WordPress-Menü

  • Auf dem Dashboard werden dir die neusten Aktivitäten auf deiner Webseite angezeigt. Dazu kannst du unter Aktualisierungen stets die neusten WordPress Versionen installieren und deine Plugins auf dem neusten Stand halten (was sehr wichtig ist!).
  • Unter Beiträge kannst du (Blog-)Beiträge (also Artikel) erstellen und verwalten. Dazu kannst du hier deine Kategorien und Schlagworte verwalten.
  • Unter Medien findest du eine Übersicht aller deiner hochgeladenen Medien, wie z.B. Grafiken. Du kannst hier zwar auch Dateien hochladen, doch das geht bei der Erstellung eines Beitrags oder einer Seite noch einfacher. Mehr dazu folgt in Teil 5 der Serie „WordPress einrichten“.
  • Unter Seiten kannst du die Startseite deiner Webseite und entsprechende Unterseiten anlegen und verwalten.
  • Kommentare – hier kannst du Kommentare zu deinen Beiträgen verwalten.
  • Design – Hier kannst du Widgets (also die Sidebars) deiner Webseite verwalten und das Menü deiner Webseite erstellen und verändern. Dazu ist hier die wichtigste Funktion von WordPress enthalten: Das installieren von Themes (Vorlagen). Mehr dazu im 3. Teil der WordPress einrichten Serie.
  • Unter Plugins kannst du Tools installieren, die deine WordPress Installation erst zu einer „richtigen“ Webseite machen. Eine Übersicht bekommst du vorab schon einmal hier: Nützliche WordPress Plugins.
  • Benutzer – Hier kannst du deinen Namen, dein Passwort und weitere Daten ändern. Mehr dazu gleich.
  • Werkzeuge – Hier kannst du Beiträge absichern (exportieren) und Demo-Daten von WordPress Themes importieren. Zum Absichern deiner Webseite empfehle ich dir aber ein anderes Plugin, mehr dazu in Teil 4 der Serie „WordPress einrichten“.
  • Unter Einstellungen kannst du entsprechende Einstellungen zu deiner WordPress-Installation vornehmen. Hierauf werde ich im Folgenden näher eingehen.

Die wichtigsten WordPress Einstellungen vornehmen

Nachdem du dir nun also einen Eindruck vom WordPress-Backend gemacht hast, können wir beginnen die wichtigsten Grund-Einstellungen vorzunehmen.

1. Schritt – Name deiner Seite

Klicke auf Einstellungen –> Allgemein,  nun kannst du unter Seitentitel den Namen deiner Seite ändern, wenn du dies möchtest. Falls der Name bereits passt, solltest du aber auf jeden Fall den Zusatz beim Untertitel (Eine weitere WordPress-Seite) entfernen.

Wordpress-Einstellungen-Untertitel-entfernen

2. Schritt – Permalinks einstellen

Klicke auf Einstellungen –> Permalinks, hier kannst du einstellen, wie die URLs von Unterseiten und Beiträgen deiner Webseite angezeigt werden. Hier ein kurzes Beispiel:

Der Artikel, den du gerade liest, ist unter folgender URL zu erreichen:

https://www.digitales-business.de/wordpress-einrichten-teil-2-das-backend-konfigurieren/

Aus der URL kann Google also Informationen über den Inhalt des Artikels lesen (sehr wichtig für SEO). Standardgemäß gibt WordPress allerdings eine andere Einstellung vor: Demnach würde die URL eigentlich beispielsweise wie folgt aussehen:

https://www.digitales-business.de/?p=123

Das ist zwar eine kurze URL, doch sie enthält keinerlei verwertbare Informationen für Google. Es ist also wichtig, dass der jeweilige Beitragsname eines Artikels in der URL enthalten ist. Dies ist auch über die Einstellungen „Tag und Name“ und „Monat und Name“ möglich, doch dadurch werden die URLs für mich zu lang, deshalb nutze ich auf allen meinen Webseiten schlicht und einfach den Beitragsnamen als Einstellung für die Permalink-Struktur.

wordpress-permalinks-ändern

3. Schritt – Anzuzeigenden Benutzernamen wählen

Wenn du auf Benutzer –> Dein Profil klickst, landest du bei deinen persönlichen Optionen.

Hier kannst du ein Farbschema auswählen, in dem das WordPress-Backend angezeigt werden soll. Ich selbst belasse es immer auf Standard.

Farbschema-Wordpress-Backend

Weitere wichtige Einstellungen sind die Eingabe eines Spitznamens und die Auswahl des öffentlichen Namens. Deinen Vor- und Nachnamen musst du nicht eingeben.

Als Spitznamen solltest du auf jeden Fall einen anderen Namen als deinen Benutzernamen eingeben, denn ansonsten wird dein Benutzername öffentlich gemacht, was es für Bots leichter macht sich in dein Backend-System zu hacken. Wähle einen Spitznamen, der zu deiner Seite passt – oder wähle auch deinen eigenen Namen, wenn du möchtest. Wähle anschließend auch als öffentlichen Namen den Spitznamen aus, damit dieser überall auf deiner Webseite als Autor deiner Beiträge angezeigt wird.

WordPress-Spitzname

Biographische Angaben kannst du angeben, wenn du möchtest, dass sie unter Beiträgen angezeigt werden.

biographische-angaben-wordpress

In Teil 3 der Serie „WordPress einrichten“ werde ich dir erklären, wie du dir ein passendes WordPress Theme installierst (zum Beispiel ein Theme von Themeforest*).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*